Ein Gespräch mit Pfarrerin Beate Dirschauer über rechten Terror und zivilgesellschaftlichen Widerstand in Rudow.
Stellt euch vor, ihr steigt in die U7, fahrt 15 min vom Hermannplatz bis nach Rudow und landet mitten im Dorf. Alte Häuser, grüne Gärten, ein Kirchturm in der Ferne. Hier treffen wir Beate Dirschauer, Pfarrerin der evangelischen Gemeinde Rudow.
In der 12. Folge unserer Audioserie zum Neukölln-Komplex „Kritik, Protest, Veränderung“ sprechen wir mit Beate über die Kehrseite dieser dörflichen Idylle: Rechte Propaganda, zerstochene Reifen und ein Brandsatz im Briefkasten. Doch es geht, wie immer, auch um das Engagement vor Ort, die Menschen, die sich einsetzen, und die Bündnisse, die sich der rechten Gewalt entgegenstellen.
Beate erzählt von zahlreichen Aktionen der Gemeinde und von „Rudow empört sich!“ Von „Hupen gegen Nazis“ und von Menschenketten gegen Rassismus und für Menschenrechte. Es gibt ihr Kraft, wenn Menschen gemeinsam kämpfen für Demokratie und Vielfalt. Und Hoffnung, die in kleinen Gesprächen und im gemeinsamen Gedenken wächst. „Bildet Banden!“ ist ihr wichtigster Rat.
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→ Teile diese Folge mit allen, die rechte Gewalt in den Weg stellen wollen!


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